Wanderurlaub mit Hund auf dem Altmühltal-Panoramaweg

[Werbung] Wenn man mich fragt, wie ich mir meinen perfekten Urlaub vorstelle, würde ich antworten: “Eine Mischung aus aktiven Outdoorerlebnissen, unvergesslicher Natur und purer Entschleunigung.” All diese Eigenschaften verbindet nur eins: Ein Wanderurlaub. Umso mehr habe ich mich gefreut, drei Teilabschnitte des Altmühltal-Panoramawegs im Naturpark Altmühltal mit Barney erkunden zu dürfen. Das Beste daran: Die Route ist bereits geplant, die Unterkünfte gebucht und unser Gepäck (du glaubst gar nicht, wie viel Hundefutter wiegen kann!) wird jeden Tag transportiert, sodass wir nur mit leichtem Rucksack unterwegs sein können. Das Team von Eurohike Wanderreisen bietet eine Vielzahl an Wanderungen in ganz Europa an. Bei vielen darf sogar der vierbeinige Liebling mit. Auch mein Motto lautet: “Urlaub ohne Hund – ohne mich!”.

Der Altmühltal-Panoramaweg wurde 2012 zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt und gehört zu den Top Trails of Germany und hat sich somit sein Prädikat “Premium” bereits verdient. Er führt auf 200 Kilometern entlang der Altmühl – von Gunzenhausen nach Kelheim quer durch den Naturpark Altmühltal, “wo Bayern am schönsten ist”. Zusammen mit meinem Papa reisen Barney und ich an einem sonnigen Septembermorgen nach Bayern, wo in der Kurstadt Treuchtlingen bereits unsere erste Übernachtungsstätte, das Altmühlhotel Treuchtlingen, gebucht ist. Wir werden herzlich empfangen und ich merke, dass hier auch Hunde herzlich willkommen sind. Wider Erwarten bekommen wir statt eines Doppelzimmers ein komplett als Ferienwohnung eingerichtetes Apartment, in dem wir uns direkt wohlfühlen. Kaffee und Tee stehen schon bereit und sind genau das Richtige nach der langen Autofahrt. Stau und Baustellen sind leider bundesländerübergreifend wie wir feststellen mussten. Nach der kurzen Kaffeepause machen wir uns auf den Weg in Richtung Kurpark. Barney wollte sich nach der langen Autofahrt etwas bewegen und wichtige Geschäfte erledigen. Treuchtlingen hat etwa 12.800 Einwohner und mit Kurpark und großer Therme nicht nur für Erholungssuchende viel zu bieten. Als alte Eisenbahnerstadt präsentiert sich das mittelfränkische Städtchen auch im historischen Gewand. Da es bereits nach 17 Uhr ist, verschlägt es uns lieber ins Grüne. Vom Hotel aus erreichen wir diesen nach etwa 5 Minuten. Barney findet ebenfalls recht schnell ein Plätzchen und dank der vielen Mülleimer muss ich den Beutel nicht lange mitschleppen.

 

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Barneys Lieblingsplatz im Altmühlhotel: Eine Loggia mit Glasfront mit bestem Blick auf das städtische Treiben.

 

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Im Kurpark sehen wir zum ersten Mal die Altmühl.

 

 

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Ein Schulprojekt: In Handarbeit liebevoll gefertigte Häuschen.

 

Der Kurpark hat es mir angetan. In der tiefstehenden Sonne wandeln wir auf den lauschigen Pfaden entlang. Es ist überall erstaunlich sauber und gar kein Vergleich zu den Parks, die ich aus meiner Region kenne. Barney bleibt natürlich die ganze Zeit angeleint. Er scheint die Abendrunde genauso zu genießen wie mein Papa und ich. Das Grün der Wiesen erstrahlt richtig saftig und lädt zum Reinlegen ein. Bänke und Liegeflächen geben dem Kurpark einen sehr gemütlichen Touch. Wir sind dennoch in Eile und wollen vor Sonnenuntergang unbedingt noch zur Burgruine, der Oberen Veste zu Treuchtlingen. Mit Stadtplan, Karten-App und dank einiger Hinweisschilder finden wir den Weg und folgen einer kleinen Straße immer schön bergauf. Die Burgruine ist frei zugänglich und wir staunen, dass außer zwei Personen auf dem Turm niemand sonst dort herumläuft. Ein echter Geheimtipp also? Der Blick vom Turm bleibt uns verwehrt, denn die Tür ist abgesperrt. Den Schlüssel kann man sich gegen eine Kaution in der örtlichen Kur- bzw. Tourismusinformation abholen. Trotz allem sind auch die alten Steine und Gemäuer schon eindrucksvoll. Was die wohl alles an Geschichten erzählen könnten…

 

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Oben auf dem Hügel an der alten Burgruine Treuchtlingens.

 

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Der Ausblick vom Weg zur Burgruine auf die Kurstadt Treuchtlingen – auch mit beginnender Laubfärbung toll.

 

Mit vielen neuen Eindrücken machen wir uns wieder auf den Weg durch die Stadt zurück zum Hotel. Die Autofahrt steckt noch ziemlich stark in den Knochen, deshalb sind wir nach knapp 5 Kilometern Stadterkundung froh, im Hotelzimmer unsere mitgebrachten Brote essen zu können. Nach der Stärkung packen wir unsere Rucksäcke für den ersten Wandertag. Ein Blick auf die Wettervorhersage verrät, dass uns ein sonniger und nicht allzu heißer Spätsommertag bevorsteht, was eigentlich perfektes Wanderwetter bedeutet. Die bayerische Luft macht müde und somit vertage ich das Rucksackpacken auf den nächsten Morgen.

 

 

Etappe 1: Von Treuchtlingen nach Pappenheim (ca. 10 km)

Ein wenig überfordert packe ich am nächsten Morgen meinen Rucksack. Als Frau plane ich natürlich alle Eventualitäten mit ein und nehme gefühlt viel zu viel mit. Ein Anheben des Rucksacks bestätigt mir die Vermutung. Egal, da muss ich wohl durch. Vielleicht bildet sich am dritten Wandertag schon etwas Hornhaut an den empfindlichen Gurtstellen. Wir lassen uns schnell das leckere Frühstück schmecken, während Barney ganz artig im Apartment auf uns wartet. Unsere drei Reisetaschen beschriften wir mit den robusten Eurohike-Gepäckanhängern und stellen sie ganz easy unten ins Hotelfoyer, wo sie dann gegen Mittag abgeholt werden sollen. Das ist schon ein komisches Gefühl das Gepäck im Eingangsbereich stehen zu lassen, aber im Nachhinein war jede Sorge absolut unbegründet. Wir schultern unsere Rucksäcke und ich muss direkt an das “Monster” von Cheryl Strayed denken aus dem Besteller “Wild – Der große Trip” (übrigens eine ganz klare Leseempfehlung!). Mein “Monster” ist auch irre schwer und dabei werde ich heute Abend schon wieder im Hotel sein und mein restliches Gepäck in Empfang nehmen…

Am Altmühlhotel dürfen wir mein Auto kostenlos stehen lassen während wir auf Tour sind (danke nochmal an die Betreiber für diese Möglichkeit!). Unser Weg führt uns zunächst stadtauswärts zur Altmühltbrücke, wo wir die gelb-roten Hinweisschilder des Altmühltal-Panoramawegs sehen, die uns künftig auf unserer Tour begleiten werden. “Jippie, wir sind unterwegs”, sage ich zu meinem Papa und auch Barney wird von der Euphorie angesteckt und zieht mich motiviert vorwärts. Heute ist mein Geburtstag, der 11. September, wenn es auch ein denkwürdiger Tag ist. Kaum liegt das Ortsschild von Treuchtlingen hinter uns, führt uns der Weg aufwärts in den Wald. Wir kommen an einer Heilwasser-Quelle vorbei, an der Barney und ich das Kurwasser direkt probieren müssen. Eine herrliche Erfrischung! “Das ist aber kein Trinkwasser, guck!”, weist mich Papa auf ein Hinweisschild am Quellstein hin. Ups, aber lecker wars trotzdem. Mein Magen ist zum Glück recht robust. Wird also schon schief gehen. Schon auf den ersten Kilometern werden wir von der Wegführung kreuz und quer durch den Wald und am ersten Aussichtspunkt entlang geführt. Die ausführlich beschriebene Wanderbroschüre erweist sich als große Hilfe, da wir trotz sehr guter Beschilderung doch hin und wieder mal überlegen müssen, wo uns der Weg hinführt. Ein Schotterweg führt uns hinab zur Altmühl, die Barney direkt zum Trinken und für ein ausgiebiges Bad nutzt. Inzwischen steht die Sonne hoch am Himmel und der weitere Weg führt uns erstmal über schattenlose Felder.

 

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Synchronwandern mit Barney – ein Team, ein Ziel!

 

 

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Barney hat sein Bad in der Altmühl sichtlich genossen. Das gelb-rote Hinweisschild am Brückengeländer zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Wir genießen die warme Septembersonne über den Feldern. Die letzten Spätsommerblüher säumen die Wegränder und versprühen einen kräftigen Duft, während Bienen und Hummeln eifrig damit beschäftigt sind, sich am letzten Nektar des Jahres zu laben. Es scheint, als drehe der Sommer noch einmal kräftig auf, bevor der Winter mit aller Macht alles Leben erdrückt. Inzwischen haben wir unseren Trott gefunden. Wir treffen auf Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer, die – genau wie wir – das schöne Wetter draußen kräftig auskosten wollen. Nach einem kurzen Stück an einer Bundesstraße erreichen wir das kleine Dörfchen Dietfurt, welches wir durchqueren. Mir kommt es so vor, als seien die Dietfurter stolz auf ihren Premiumweg, der mitten durch ihr schickes Dorf führt, denn auch hier finden wir an jeder Ecke die gelb-roten Wegweiser. Von Vandalismus, wie wir es aus dem Harz kennen, keine Spur – einfach großartig! Die Wanderbroschüre beschreibt unseren Weg durchs Dorf wie folgt: “An der Gabelung halblinks Richtung ‘Am Galgenberg’, jedoch dieser Straße nicht folgen, sondern zwischen Hausnummer 2 und Hausnummer 10 rechts abbiegen.” Spätestens nach diesem Abschnitt freue ich mich über meinen lauffreudigen Zughund, denn es geht über steile Treppenstufen in den Wald hinauf. Dank Barney, den es immer wieder magisch in den Schatten zieht, fliegen wir beinahe hinauf. Mein Papa braucht da etwas länger. Beim nächsten Mal kriegt er das 40kg-Powerpaket vorgeschnallt. Wir erreichen das Clubhaus des örtlichen Sportvereins mit bester Aussicht. Auf der Terrasse gönnen wir uns eine kleine Trinkpause und ich bin froh, meine Schultern vom “Monster” ein wenig entlasten zu können. Im Schatten ist es etwas kühl, sodass wir uns schnell wieder auf den Weg machen.

Auf den folgenden Kilometern lassen wir uns treiben, erzählen ein wenig und gehen unseren Gedanken nach. Wir laufen durch den Wald, über Wiesen und Forststraßen und Barney freut sich sehr über die vielen schattigen Abschnitte. Nach etwa 7 Kilometern erreichen wir gegen Mittag einen Friedwald, wo wir mit einer einheimischen Familie ins Gespräch kommen. Ein großer stattlicher Weißer Schäferhund zieht wirklich alle Blicke auf sich. Im Friedwald herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Auch wenn hier viele Menschen begraben sind, ist dieser Wald lebendig. Die Vögel zwitschern besonders laut, das Unterholz raschelt und die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die immer lichter werdenden Baumkronen. Wir lassen dieses idyllische Fleckchen hinter uns und kommen auf einen schmalen Waldweg, der uns plötzlich einen wunderschönen Ausblick auf Pappenheim und die mittelalterliche Burgruine offenbart. Fast wie bestellt sehen wir links von uns eine Bank, die wir für eine richtige Pause nutzen. Da das Tagesziel Pappenheim nur einen Steinwurf entfernt ist, vernichten wir unsere Vorräte im Rucksack und auch Barney bekommt seine morgendliche Portion Trockenfutter, die er im Hotel nicht angerührt hat. Es tut so gut, einfach mal zu sitzen und etwas zu entspannen.

 

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Vom Clubhaus des Sportvereins können wir den Blick über das idyllische Dietfurt schweifen lassen.

 

 

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Rastplatz mit bestem Ausblick auf die imposante Burg Pappenheim.

 

 

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Pause machen ist klasse. Barney futtert im Liegen sein spätes Frühstück.

 

Wir lassen uns Zeit. Bestimmt eine Dreiviertelstunde sitzen wir dort. Die eigentliche Wegführung soll uns durch Pappenheim schicken und in einer Schlaufe nochmal außen entlang. In Hinblick auf die lange Tour am morgigen Tag beschließen wir die Abkürzung direkt nach Pappenheim zu nehmen. (Die inoffizielle Version ist allerdings, dass wir den Schlaufenweg nicht gefunden haben…). Über den “Adam-und-Eva-Weg” kommen wir direkt nach Pappenheim, überqueren wieder die Altmühl und folgen den Schildern zur Burg. Das Städtchen der Pappenheimer ist richtig gemütlich. Es scheint so, als kämen wir direkt in der Siesta an. Die kleinen Läden sind geschlossen und wir sehen keine Menschenseele auf den Straßen. Vor den Toren der Burganlage erkundigen wir uns, ob Hunde auf dem Gelände erlaubt sind. Die nette Burgdame bejaht und heißt uns herzlich willkommen. Wir zahlen 8 Euro für zwei Erwachsene, Barney darf kostenlos mit rein. Die Burg Pappenheim zählt zu den bedeutendsten Adelsburgen Frankens und ist sehr gepflegt und gut erhalten. Wie kleine Entdecker erkunden wir Burgtore, den Zwinger, alte Mauern und diverse Türme und Gräben. Zur Weihnachtszeit soll dort sogar ein Advents- oder Weihnachtsmarkt stattfinden. Das muss einfach traumhaft schön sein. Dennoch erfreuen wir uns heute lieber an der Sonne, die es wirklich gut mit uns meint. Nach einem Abstecher in den Folterkeller mit den grausamsten Folterinstrumenten, die du dir nur vorstellen kannst, ist die warme Luft im Burghof eine Wohltat. Einzig Barney fand die Kühle im Keller deutlich angenehm.

Gute zwei Stunden halten wir uns hier auf. So ein Wanderurlaub ist toll und soll neben Bewegung, viel frischer Luft und Sightseeing auch etwas Ruhe bieten. Nach der Besichtigung schlagen wir den Rückweg in die Stadt ein. Gute 12 Kilometer zeigt meine Uhr inzwischen an. Recht zügig finden wir den Hotel-Gasthof Zur Sonne, der uns als Nachtlager dient. Leider hat das Hotel dienstags Ruhetag, sodass wir unser Gepäck direkt hinter der Eingangstür finden und uns den Zimmerschlüssel vom Tisch nehmen müssen. Schade! Wir beziehen unser Zimmer im obersten Stock unter dem Dach mit sehr kleinem Dachfenster. Angesichts der Tatsache, dass wir mit Hund unterwegs sind und uns beim Öffnen der Zimmertür ein Schwall richtig warmer Luft entgegen kommt, ist die Zimmerwahl nicht sehr günstig. Für eine Nacht reicht es allerdings vollkommen. Scheinbar sind wir aus Treuchtlingen noch verwöhnt. (In der Folgenacht würden wir uns übrigens in unser Dachzimmer zurückwünschen) Da aufgrund des Ruhetags auch das hauseigene Restaurant geschlossen ist, lasse ich die beiden Männer im Zimmer und laufe nach dem Duschen 2 Kilometer zum einzigen Supermarkt der Stadt und kaufe uns Semmeln, Käse, Bier und Pudding zum Nachtisch. Das Bier ist auf dem Rückweg recht warm geworden. Wir finden im ganzen Hotel auch keinen Kühlschrank, aber nach dem ersten Wandertag tut es halt auch ein warmes Geburtstagsbier. Mangels Tisch schmieren wir uns die Semmeln auf dem Bett, was die Rustikalität des Wanderns noch unterstreicht. Den Rest bekommt Barney, der nach dem Tag voller Eindrücke komplett platt ist und sich ins Bad zurückzieht, um auf den kalten Fliesen zu entspannen. Gegen halb acht drehen wir unsere Abendrunde in Richtung Burg, die abends sogar angeleuchtet wird und fallen wenig später müde ins Bett.

 

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An der Burg Pappenheim.

 

 

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In der Folterkammer ist mir recht mulmig zumute während Barney die Kühle der alten Burgmauern genießt.

 

 

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Blick vom Burgfried auf die Burganlage und Pappenheim. Erkennst du Barney und mich?

 

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Der Blick von oben aufs hügelige Altmühltal.

 

 

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Die Altmühl ist unsere ständige Begleiterin.

 

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Die Burg gefällt uns. Hier verweilen wir gerne etwas länger.

 

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Frauchen mag ja die Sonne, aber Barney sehnt sich nach einem kühlen Plätzchen im Schatten.

 

 

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Auf dem Rückweg von der Burg zum Hotel.

 

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Die Burg Pappenheim von der Stadt unten.

 

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Tag 1 – Von Treuchtlingen nach Pappenheim. Quelle: komoot.de

 

Etappe 2: Von Pappenheim nach Dollnstein (28 km)

Wandertag Nummer Zwei begrüßt uns mit herrlichem Sonnenschein. Ich springe schnell unter die Dusche und schnappe mir Barney für eine kleine Morgenrunde. Wir gehen kurz in Richtung der Burg, wo er passende Sträucher und Bäumer findet, die er als Toilette nutzen kann. Danach frühstücken wir Zweibeiner schnell im modernen Frühstücksraum des Gasthofes und sind von Auswahl und Geschmack des Frühstücks hellauf begeistert. Es gibt sogar einen Kaffeevollautomaten, der mir auf Knopfdruck einen unverschämt leckeren Latte Macchiato zaubert. Stünden uns heute nicht 25 km bevor, wäre ich ganz sicher noch länger sitzengeblieben und hätte Latte Nummer Zwei und Drei (und Vier?) getrunken. Das Packen der Rucksäcke geht im Vergleich zu gestern inzwischen sehr schnell. Wir füllen Trinkblasen und Vorratsflaschen auf und schleppen unser restliches Gepäck nach unten in den Eingangsbereich, wo wir es gestern vorgefunden haben. Leider ist auch heute von den Hotelbesitzern nichts zu sehen. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel starten wir auf die zweite und längste Etappe unserer Wanderreise.

Wir folgen den Wegweisern, die uns bereits an der nächsten Straßenkreuzung erwarten, raus aus dem verträumten Städtchen Pappenheim. Wieder kommen wir an einem Sportplatz vorbei und überqueren ein paar Meter dahinter die Altmühl. Natürlich nutzt Barney die Gelegenheit für ein kurzes Bad mit Trinkpause. Kurz danach finden wir die Wegweiser an einem steilen Serpentinenweg. “Da müssen wir rauf?”, fragt Papa. “Ich glaube schon”, antworte ich und ziehe mir vorsorglich meine Softshelljacke aus. Wir sind zwar im noch kühlen Wald, aber die Sonne hat schon jetzt viel Kraft und bahnt sich ihren Weg durch die Baumkronen. “Uff und das direkt am Anfang nach dem Frühstück.” Bequem wandern kann ja jeder… Wir nehmen die ersten Höhenmeter mit Schwung und Humor und stehen nach kurzer Zeit auf einer grasbewachsenen Anhöhe mitten in der schönsten Morgensonne. Wanderschuhe und Pfoten sind noch nass vom morgendlichen Tau und wir Drei genießen die Wärme. Dass uns dieser unnatürlich warme Herbsttag später noch zum Verhängnis werden würde, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht…

 

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Die ersten Höhenmeter des Tages sind geschafft!

 

An einer Infotafel halten wir uns nach links in einen breiten schattigen Forstweg. Es geht wieder bergab und wir kommen gut voran. Nach etwa einem weiteren Kilometer frage ich mich, ob wir noch richtig sind. Immerhin haben wir schon länger keinen Wegweiser gesehen. Wir gucken auf die Karte und Papa liest die Beschreibung der Route laut vor. Wir müssen oben an der Hügelkuppe falsch abgebogen sein. Auch wenn wir den ganzen Weg wieder bergauf zurückgehen müssen, sehen wir es sportlich. Was wäre eine Wanderung ohne sich einmal so richtig zu verlaufen? Barney ist sichtlich irritiert, versteht aber recht schnell, dass es nun wieder zum Ausgangspunkt geht und zieht mich fleißig den Berg hoch. Oben angekommen springen uns plötzlich die gelb-roten Markierungen direkt ins Auge. Wir gehen nun auf dem richtigen Weg – einem ganz schmalen Wiesenpfad mit fantastischer Aussicht. Zeitweise wird der Höhenweg schmaler und es kommt mir wie eine Gratwanderung vor. Etwas Schwindelfreiheit solltest du schon mitbringen, aber auch für Flachlandliebhaber ist der Weg sehr gut zu bewältigen. Schräg unter uns sehen wir die Ortschaft Zimmem inklusive Altmühl-Schleife. Ein Holzgeländer verrät uns, dass wir wieder bergab geleitet werden. Ein Stück Zivilisation muss sein – bevor es wieder auf den Panoramapfad geht, wandern wir an einer Straße entlang und passieren einen Kreisverkehr. Wieder im Wald angekommen gefällt es uns deutlich besser. Auf unserer linken Seite erstreckt sich ein weitläufiges Wildgehege. Barney ist total fasziniert vom Rotwild und beobachtet die Tiere genauso interessiert wie wir. Ein kleineres Reh steht ziemlich weit abseits von der Herde. Genau als wir gerade überlegen und darüber sprechen, ob das Kleine krank sein könnte, galoppiert es in hohem Tempo davon und verschwindet im Schutz seiner Herde.

 

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Wir sind auf dem richtigen Weg – auch wenn es erst im zweiten Anlauf ist…

 

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Hallo kleiner Wegbegleiter!

 

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Es scheint so, als würde die Natur noch einmal alles geben.

 

Wir sind erneut auf dem Höhenzug. Sonnige Abschnitte wechseln sich mit schattigen ab. Der Duft der Kiefern ist so intensiv, dass wir fast glauben, auf einer Mittelmeerinsel unterwegs zu sein. Meine Nase kann kaum genug davon bekommen. Es riecht so köstlich und würzig. Von einem Seh- und Geruchserlebnis kommen wir zum nächsten. Wir streifen einen Hang voller Wacholderheide, der uns den Blick auf Solnhofen und die Altmühl freigibt. “Wow, ist das schön!”, sind wir uns einig und könnten liebend gerne aus jeder nur denkbaren Perspektive den Ausblick fotografieren. Der Weg wird wieder schmaler. Auf der linken Seite führt der Hang noch ein Stück weiter den Berg hoch, während es rechts ziemlich steil abfällt. Was für eine großartige Aussicht. Spätestens hier wird uns bewusst, warum der Altmühltal-Panoramaweg so heißt. Es ist unfassbar schön. Die Sonne steht mittlerweile hoch am Himmel an diesem Spätsommertag. Barney zieht es bereits jetzt schon von Schattenplatz zu Schattenplatz. Dieser Sommer meint es wirklich gut mit uns – viel zu gut. Kein Wölkchen trübt den tiefblauen Himmel, der so strahlt als käme er direkt aus der Wäscherei.

 

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Der Weg durch Solnhofen ist auch vorbildlich ausgeschildert. Wieder einmal bin ich begeistert davon mit welcher Hingabe sich die Anwohner um “ihren Weg” kümmern. Kein Schild und kein Wegweiser sind beschmutzt und so häufig wie wir auf die gelb-roten Schilder treffen, fehlt wohl auch keins. Ich frage mich, ob der Vandalismus nachlässt je weiter man gen Süden kommt oder ob dieser Weg regelmäßig überprüft wird… Am Ortsausgang von Solnhofen legen wir eine kurze Rast ein. Die warmen Temperaturen machen sich beim Wasserverbrauch deutlich bemerkbar. Wir haben insgesamt 7 Liter Wasser mit, von denen schon die Hälfte aufgebraucht ist. “Sind ja nur noch 15 Kilometer – das geht jetzt ganz schnell”, sage ich überzeugt und sollte damit völlig falsch liegen.

Wir biegen wieder auf einen idyllischen Wiesenweg ab. Nicht weit vor uns können wir den ersten Blick auf die bekannten “Zwölf Apostel” werfen, eine Formation aus mächtig aufragenden Dolomitfelsen. Schon aus der Ferne betrachtet sind diese Felsen richtig beeindruckend. An einem der vielen Aussichtspunkte treffen wir auf den ersten Menschen auf unserer bisherigen Tour, einem älteren Mann im Anzug mit analoger Kamera um den Hals. Wir grüßen, gehen vorbei und suchen uns einen anderen Fotospot. Der Panoramaweg schlängelt sich in einem Rechtsbogen am Rande der Hügelkuppe entlang. Es wird zunehmend felsiger und je näher wir kommen, desto massiver ragen die Felsen empor. Barney zieht mich von einem Schatten in den nächsten, während mein Papa den direkten Ausblick von den Felsen genießen kann. In der Sonne ist es mittlerweile brütend heiß. Meine Wetter-App auf dem Handy zeigt mir 30 Grad Celsius inklusive Hitzewarnung an. Oberhalb der Felsplateaus sind wir ungeschützt. Hier wachsen nur wenige Sträucher und spärliche Bäumchen. Viel Schatten gibt es zu Barneys Leidwesen nicht. Immer häufiger lasse ich ihn trinken.

 

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In der Ferne siehst du rechts die Zwölf Apostel.

 

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Über einen Grashang führt der Weg wieder nach unten Richtung Altmühl. Am Fluss stürzt sich Barney direkt ins kühle Nass, badet und trinkt gleichzeitig und genießt den Schatten. Als ich gerade dabei bin, seine Wasserbehälter aufzufüllen, kommt eine Frau im Kanu auf uns zu und verdrängt uns regelrecht. Sie ruft nur “Achtung!” und fährt mit ihrem Kanu direkt an meine Füße, die ich auf einen halb aus dem Wasser herausragenden Stein gestellt habe, um die Flaschen besser auffüllen zu können. Barney erschreckt sich dabei total und rennt zum Glück hoch zum Wanderweg zu meinem Papa, der ihn direkt festhält. Diese – zugegeben – sehr unhöfliche Frau macht ein weiteres Auffüllen der Flaschen unmöglich, da sie bereits halb aus dem Kanu geklettert ist und das Kanu selber noch halb auf meinen Füßen liegt. Ich kann mich nur schwer mit meckern zurückhalten und murmele beim Weggehen ein paar Flüche. Unmöglich! Barneys letzte Flasche muss also leer bleiben. Der nächste Ort ist zum Glück nicht weit weg.

 

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Das Trinkvergnügen hielt leider nicht lange an…

 

Zum Glück kommen wir schnell wieder in den Wald. Die schattigen Waldwege sind ein Segen. Da sich bei mir das viele Trinken bemerkbar macht, beschließen wir kurzerhand, direkt am Weg Mittagspause zu machen. Baumstämme und Steine dienen uns als Hocker und Tisch und auch Barney macht sich hungrig über sein Frühstück her. Ich habe mehr Durst als Hunger und esse nur einen Schokoriegel. Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass es nicht mehr weit bis zum nächsten Ort, Mörnsheim, ist. Laut Beschreibung soll es dort ein Restaurant und die Möglichkeit zum Abkürzen der Tour geben. “Da holen wir uns was Kaltes zu trinken”, freut sich Papa. Ich nicke zustimmend und freue mich auf ein gekühltes Radler oder eine frische Cola. Wir sind uns einig, dass wir zudem ein Stück abkürzen wollen. Meine Wetter-App auf dem Handy zeigt an, dass wir die 30-Grad-Marke überschritten haben und da möchten wir gerne nicht mehr allzu lange unterwegs sein.

Wir brechen wieder auf und genießen die schattigen Waldwege. Es geht mal wieder bergauf, aber im Schatten ist das nur halb so schlimm. Der breite Forstweg verengt sich zu einem schmaleren Trail und von weitem hören wir LKWs und Maschinengeräusche. Wir verlassen den Wald und stehen plötzlich mitten auf einem Betriebsgelände. Ziemlich verdutzt gucken wir uns um, lesen die Wegbeschreibung wiederholt in der Karte nach und müssen uns eingestehen: Der Altmühltal-Panoramaweg führt mitten über das Betriebsgelände Maxberg. Hier wird Kalkstein abgebaut, der sogar als Bodenbelag im Berliner Dom liegen soll. Verrückt! Hier darf man nur als Wanderer (und natürlich als Mitarbeiter) drauf. Warnschilder zeigen an, dass wir uns direkt rechts an den Gebäuden halten sollen, um somit sicher das Gelände überqueren zu können. Für die Arbeiter scheint unser Anblick nichts Besonderes zu sein. Ein Gabelstaplerfahrer transportiert stoisch seine Ladungen und hebt zur Begrüßung flüchtig die Hand. Sehr kurios, aber irgendwie charmant, wie Industrie und Landschaft hier zusammenwirken.

Nach dem kleinen Exkurs in die Welt der Kalksteine verschlägt es uns wieder in die pralle Sonne. Wir wandern auf endlos weiten Wiesenhängen entlang und können nach einer sonnigen Hügelkuppe die ersten Ausblicke auf Mörnsheim erhaschen. Ein Kreuz und eine Bank markieren besonders schöne Aussichtspunkte, für die wir uns leider nur kurz Zeit nehmen, denn es ist inzwischen richtig heiß und wir wollen schnell runter ins Dorf und bei kühlen Getränken und einem vollen Napf Wasser für Barney eine Pause einlegen. In einem Rechtsbogen führt uns der Weg bergab ins Dorf, das wir schließlich durch einen steinernen Torbogen erreichen.

 

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Blick auf Mörnsheim.

 

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Wir erreichen den angepriesenen Gasthof Zum Brunnen am Marktplatz und erleben eine Enttäuschung: Der Gasthof hat mittwochs Ruhetag. Unsere Stimmung sinkt augenblicklich auf den Tiefpunkt. Barney trinkt gierig aus dem Brunnen, der dem Restaurant scheinbar seinen Namen gibt. Leider kein Trinkwasser für uns. Dem Hund ist es egal. Unsere Konzentration lässt nach und so nehmen wir die Originalroute statt der deutlich komfortableren Abkürzung. Hinter der Kirche geht es mal wieder steil über Stufen und schmale Pfade stetig bergauf. Schon nach kurzer Zeit kommen wir am Friedhof vorbei, der am Hang gebaut ist und müssen erstmal etwas verschnaufen. Von schräg oben gucken wir auf das beschauliche Örtchen hinab und auch von etwas weiter weg sehen wir weder Menschen auf den Straßen noch einen Laden, in dem wir uns etwas zu trinken kaufen könnten. An der Burgruine Mörnsheim pusten wir erneut. Es geht wieder nur bergauf und dieses Mal führt der Weg ausschließlich in der prallen Sonne entlang. Am Hang des Schlossbergs steht eine lauschige Bank am Waldrand im Schatten. “Pause!”, gibt Papa vor und auch Barney schlabbert erneut etwas Wasser aus unseren Vorräten. Nun ist wieder eine Faltflasche leer… Papa versorge ich mit ordentlich Schokolade. Er ist leicht unterzuckert und eigentlich hätten wir uns alle ein kühles Getränk verdient. “Nur noch 10 km”, versuche ich zu ermutigen. “Das ist eine längere Gassi-Runde. Jetzt wird es bestimmt ganz easy.” Wie falsch ich damit liege, sollte sich später herausstellen.

Nach der kleinen Stärkung brechen wir wieder auf. Wir folgen schattigen Wegen, die sich kreuz und quer durch den Wald schlängeln. Mal geht es auf und mal wieder ab. Barney ist inzwischen wieder zufrieden und bei uns hebt sich die Stimmung ein wenig. Ich zähle nun von Kilometer 10 rückwärts. Das motiviert ungemein. Wir finden wieder langsam unseren Trott. Nach einem weiteren Schlenker kommen wir unten an eine Straße, an der wir rausgekommen wären, wenn wir die Abkürzung durchs Dorf genommen hätten. Somit hätten wir uns den kompletten Weg über den Berg sparen können, aber man gönnt sich ja sonst keine Steigung. Wieder müssen wir bergauf über Wiesen und an Feldern vorbei. Als wir wieder ein Stückchen in den Wald kommen, erspäht Barney eine Bank, zieht mich demonstrativ dahin und legt sich unter die Bank. Also machen auch wir Pause und geben ihm die letzten Wasserreserven. Zwei bis drei Schlucke hebe ich für den Notfall noch in meiner Trinkblase auf. Der Rest landet im Hund. Für uns reicht es gerade mal soweit, dass wir uns die Lippen befeuchten können.

 

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Es ist extrem heiß und wir schleppen uns von einer Schattenstelle zur nächsten…

 

Wenn du dich für Fossilien interessierst, bist du auf dem Abschnitt um Mörnsheim genau richtig. In der Nähe der Altmühl wurde 1860 ein Federabdruck des Urvogels “Archaeopteryx” entdeckt, der bislang nur im Altmühltal vorgekommen ist. Nach und nach gab es weitere Funde. Einen dieser Fundorte streifen wir auf dem weiteren Wegverlauf. Inzwischen steht die Zwei vorne auf der Kilometer-Uhr. Wir wollen nur noch ankommen und können uns kaum motivieren, weitere Bilder zu machen oder die Landschaft in uns aufzusaugen. Wir schleppen uns von Schattenplatz zu Schattenplatz. Mit 30 Grad hat doch Mitte September niemand mehr gerechnet. Schmale Wiesenwege münden in breitere Waldwege. Wir gehen auf Forststraßen, Singletrails und direkt am Feldrand entlang und versuchen uns gegenseitig zu motivieren. Ich bin kurz davor, ein Wanderpärchen nach Wasser für Barney zu fragen. Als sie sich jedoch müde und ausgelaugt an uns vorbeischleppen, verwerfe ich diesen Plan. Sie haben das Wasser anscheinend genauso nötig. Mit trockenen Lippen schleppen wir uns an gewaltigen Felsformationen vorbei und sehen am Ende des Tals das erlösende Ziel: Dollnstein. Der Weg führt mitten in der prallen Sonne oberhalb von Altmühl und Bahnlinie entlang. Sehnsüchtig gucke ich den Zügen hinterher, die Dollnstein soviel schneller erreichen als wir. Inzwischen hat sich Barney die letzten Schlucke aus meiner Trinkblase einverleibt. Das gibt nochmal Energie – zumindest für einen aus unserem Trio. Vom schönen Heideweg gelangen wir zu einem Acker mit einem riesigen alten Baum in der Mitte. Wir sammeln alle Kräfte und legen den letzten Kilometer bis nach Dollnstein zurück. Zufällig kommen wir an der Altmühl vorbei, wo es für Barney kein Halten mehr gibt. Durstig springt er ins Wasser, legt sich sofort ins kühle Nass und trinkt gierig im Akkord. Nach gefühlten 10 Minuten können wir weiter. Barney schüttelt sich kurz und scheint wieder topfit zu sein. Ich wünsche mir manchmal auch seine schnelle Regeneration. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft machen wir einen kleinen Schlenker zum Supermarkt, in dem ich ein paar kühle Getränke kaufe. Im klimatisierten Gebäude wird mir erstmal bewusst, wie warm mir eigentlich ist. Mein Kopf ist rot und brennt leicht. Arme und Beine stehen dem in nichts nach. Vor dem Markt trinken Papa und ich erstmal eine kalte Fanta. Du glaubst nicht, wie gut das tut! Der Zucker gibt uns wieder Energie, sodass wir ohne Probleme zur heutigen Unterkunft finden. Dieses Mal sind wir privat in einem Einfamilienhaus untergebracht. Im Keller. Nebenan Wäschekeller und Heizungskeller der Eigentümer. Toilette und Dusche voneinander getrennt. Es ist – zugegeben – etwas gewöhnungsbedürftig, aber wir sind an diesem Abend richtig froh, gut angekommen zu sein. Insgesamt sind es 28 Kilometer geworden, die sich auch an den Füßen und Gelenken bemerkbar machen. Wir vernichten abends nur noch unsere Rucksackvorräte, melden uns über das sehr schlechte Wlan kurz bei der Familie zuhause und fallen dann müde ins Bett. Die lange Etappe hat uns geschafft. Ich empfehle dir auf jeden Fall mindestens 3 Liter Wasser pro Person an heißen Tagen mitzunehmen und vorab die Ruhetage des Restaurants zu checken. Zum Glück bietet die Pension, in der wir übernachten, einen Abholservice an. So war es rückblickend für uns doch sehr beruhigend, einen kleinen Plan B zu haben.

 

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Blick auf Dollnstein auf dem letzten Wegstück.

 

 

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Tag 2: Von Pappenheim nach Dollnstein. Quelle: komoot.

 

 

 

 

Etappe 3: Von Dollnstein nach Eichstätt (16 km)

 

An unserem letzten Wandertag liegt Wehmut in der Luft. Wie gern wären wir noch länger geblieben. Nach einer erholsamen Nacht und einem sehr familiären Frühstück im Esszimmer der Hauseigentümer sind die Strapazen vom Vortag so gut wie vergessen. Inzwischen packen sich unsere Rucksäcke fast von allein. Wir verabschieden uns vom freundlichen Ehepaar, lassen unser Reisegepäck im Hausflur stehen und verlassen mit gepackten Rucksäcken den Ort. Der Weg führt uns an Kirche und Peterstor vorbei in Richtung Friedhof, wo es wieder ländlicher wird. An der Altmühl kommen uns die beiden Wanderer von gestern entgegen, die ich beinahe nach Wasser gefragt hätte. Wir müssen alle grinsen und grüßen uns, bevor jeder seinen Weg fortsetzt. Wir halten uns rechts an den Trockenhängen Dollnsteins und biegen auf einen wunderbaren Trail direkt am Berghang. Die Trockenhänge sind ein etwa 60 Hektar großes Naturschutzgebiet bei Dollnstein, in dem gefährdete Tiere und Pflanzen eine Heimat gefunden haben. Verschiedene Hinweisschilder am Wegesrand erklären einiges über Flora und Fauna. Total interessant und sehr wichtig. Ich hoffe, dass jeder Wanderer und Spaziergänger seinen Müll mitnimmt. Wie bei vielen Wanderungen habe ich auch hier diesen starken inneren Drang, unsere schöne Welt schützen zu wollen und kann immer nur an alle appellieren: Hinterlasse nichts – außer deine Fußspuren und nimm’ nichts mit – außer Erinnerungen.

Wieder wandern wir durch Wacholderheide. Die muss sogar hin und wieder ausgedünnt werden, weil sonst alles zuwuchert. Heute machen uns auch die unbewaldeten Hänge nichts aus, denn der Himmel zeigt sich zurückhaltend bedeckt und lässt der Sonne kein leichtes Spiel. Eine schwache Brise sorgt für die optimale Belüftung. Kurzum: Es ist perfektes Wanderwetter! Am Rand entdecken wir eine kleine Kapelle. Am Hang befindet sich ein Rastplatz mit Tisch und Bänken unter einem großen Baum. Wir beschränken uns allerdings aufs Fotografieren und gehen weiter. Auch Barney hat noch keinen Durst (mit der Zeit habe ich gelernt, sein Durstgefühl anhand der Länge seiner Zunge einzuschätzen – klingt lustig, ist es auch!). Hinter der Kapelle führt uns der Weg hinab in den Wald. Ein Stück wandern wir auf dem Mühlbergweg entlang, der rechts nach Breitenfurt führt. Unser Panoramaweg führt allerdings geradeaus weiter und mündet in eine Forststraße, die breit und bequem genug ist, dass wir nebeneinander gehen können. Zwischen Felshängen und Altmühltalradweg folgen wir wieder wunderschönen Singletrails. Wir kommen an einer Schafherde vorbei, die sich das letzte saftige Gras an den Wacholderhängen schmecken lässt. Unten am Weg grüßt uns ein Schäfer. Einer seiner Hunde pirscht sich vorsichtig an Barney ran. Die Zwei beschnuppern sich schwanzwedelnd und setzen gerade zum Spielen an, als der Schäfer schrill pfeift und der Hund in Windeseile zurück läuft. “Ich hab hier noch einen Hund für euch. Den könnt’s ihr gleich mitnehmen, wenn’s wollt”, ruft uns der Schäfer zu. “Och – vielen Dank, aber der eine hier reicht”, antworte ich und zeige auf Barney. Wir wünschen uns lachend einen schönen Tag. Was für schöne und freundliche Begegnungen am Rand. Allein dafür lohnt es sich immer wieder die Komfortzone zu verlassen und wandern zu gehen.

 

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Die Altmühl in Dollnstein.

 

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An der Kirche in Dollnstein.

 

 

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An den Trockenhängen, dem Naturschutzgebiet Dollnsteins.

 

 

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Oberhalb des Ortes wandern wir über den Häusern entlang. Der schmale Weg führt an Gärten vorbei und hat so einige Kuriositäten zu bieten. So sehen wir im Abstand von 500 Metern mehrere Schilder, die uns vor freilaufenden Hühnern und Ziegen warnen. “Achtung: Freilaufende Hühner! Hunde bitte an die Leine”. Alle Tiere sind allerdings gut gesichert und Barney interessiert sich kaum dafür. Wir sehen dafür glückliche Hühner mit Auslauf, Futter und frischem Wasser. Toll! Warum ist das nicht überall so? So entspannt dieser aussichtsreiche Weg auch ist, desto steiler und anstrengender wird er kurz danach im Wald. Uns begegnet nun die größte Steigung auf der ganzen Wanderung. Es geht verdammt steil hinauf! Wieder mal bin ich froh, einen zugstarken Hund vorgespannt zu haben. Mein Papa verschnauft nach jeder Serpentine. Es ist aber auch richtig steil und anstrengend. Lose Wurzeln, Steine und das erste Laub erschweren jeden Schritt und sorgen dafür, dass wir auch mal leicht ins Rutschen kommen. Trotz der halben Pferdestärke vor mir, ist es so steil, dass ich meine Hände auf die Knie stemme und mich mit jedem Schritt Stück für Stück weiter hocharbeite. Auf der Hügelkuppe macht der Ausblick den Anstieg fast wieder wett. Inzwischen hat die Sonne ein Wolkenloch gefunden und wir beschließen, direkt auf dem Gras eine Pause einzulegen. Barney legt sich ein paar Meter abseits von uns in den Schatten, während wir uns auf die Rucksäcke legen und die Aussicht genießen. Heute haben wir reichlich zu trinken mit. Barney futtert seine Ration Trockenfutter. Morgens mag er noch nichts essen. Dafür schmeckt es in der Pause umso besser. Sonnenschein und Bewölkung wechseln sich ab. Dunkle Wolken und etwas Wind machen es der Sonne nicht leicht. Ich werfe einen Blick auf meine Wetter-App, weil ich mich im Sommer immer vor Gewitter fürchte und jede Wolke grundsätzlich argwöhnisch betrachte. Radar und Vorhersage lassen tatsächlich ab dem Nachmittag nichts Gutes erahnen. So schön die Rast auch ist – für uns geht es weiter, auch wenn die Hälfte der heutigen Wegstrecke bereits geschafft ist.

Auf der Anhöhe gehen wir an einer Pferdekoppel entlang. Die Zossen erfreuen sich an der letzten schönen Weidezeit, grasen und beäugen uns neugierig. Der Weg führt direkt am Zaun entlang, sodass uns die schönen Tiere ein Stück begleiten. Bald nähern wir uns Obereichstätt. Es wird zunehmend urbaner und wir wandern wieder auf Straßen und durch Häuserreihen. Am Steinbruch Blumenberg begrüßt uns schon von weitem ein großer T-Rex (ich vermute in Lebensgröße). Er muss für ein Foto herhalten. Barney und ich posieren unter seinem Bauch. Ich bin ziemlich froh, dass wir nach dem Dino-Zeitalter leben. So einem möchte man wirklich nicht begegnen. Der Erlebnissteinbruch verspricht richtig viel Spaß für Klein und Groß. Zahlst du etwa 3 Euro, kannst du dir Schutzbrille und Werkzeug ausleihen und dich wie ein Archäologe auf die Suche nach Fossilien und Versteinerungen machen. Das aufziehende Gewitter zwingt uns jedoch leider zur Eile, sodass wir nach dem Foto schnell das Weite suchen. Einen Kilometer weiter erreichen wir die Ausläufer von Eichstätt, unserem letzten Ziel auf der 3-Tages-Tour. Wir überqueren die Hauptstraße und steigen danach unzählige Stufen hinauf in Richtung Café Schönblick. Wieder mal lassen wir beim Aufstieg einiges an Schweiß. Auch hier werden wir für die Mühen belohnt, denn die imposante Willibaldsburg von Eichstätt thront majestätisch oberhalb der Stadt und sorgt für den ein oder anderen “Wow-Moment”.

 

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Die Schafe grasen an den Trockenhängen um Dollnstein.

 

 

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Die imposante Willibaldsburg von Eichstätt beeindruckt uns.

 

Auf dem Höhenzug führt ein schmaler Weg in den Wald hinein. Ein paar Bauarbeiter sind damit beschäftigt, Leitungen oder Rohre zu verlegen. Einer von ihnen spricht uns an und fragt, wo denn dieser gelb-rot-markierte Weg hinführt. Wir erzählen ihm, dass wir heute nur bis Eichstätt wandern, aber der ganze Panoramaweg bis nach Kelheim führt. Der Mann sagt, dass er nicht von hier ist, aber ihm die Hinweisschilder aufgefallen sind. Wir folgen einem wunderschönen und atemberaubenden Höhenweg. Auch dieses Teilstück hat den Namen “Panoramaweg” wahrlich verdient. Der Trail ist gerade so breit, dass wir knapp zu zweit nebeneinander gehen können. Mächtige Kastanienbäume säumen den Wegesrand und fangen langsam an, ihr Laub abzuwerfen. Rechts von uns offenbart sich der traumhafte Ausblick auf Eichstätt und die Burg. Wir können uns nicht satt sehen und lassen uns auf einer Bank nieder. Barney trinkt heute nicht so gierig seinen Napf leer. Kein Wunder, denn wir können die Tour nun auch genießen, ohne dass wir uns nur von Schatten zu Schatten hangeln müssen. Die Sonne versteckt sich hinter dunklen Wolken. Nur ab und zu erreicht ein verhaltener Schein die Erde. Ein paar der Snacks aus dem Rucksack landen in uns und im Hund. Hier funktioniert auch mein Internet wieder, sodass ich erneut den Wetterbericht kontrolliere. In unmittelbarer Nähe sind bereits Gewitterzellen angezeigt. Wir packen schnell zusammen und brechen wieder auf. Es fällt uns schwer, aber wir möchten hier oben nicht ins Gewitter kommen. Sicherheit geht immer vor. Inzwischen begleitet uns auch kein Vogelgezwitscher mehr, was auch ein Zeichen für einen bevorstehenden Wetterwechsel ist. Im Ortsteil Wintershof müssen wir nochmal bergab und wuseln uns zwischen Häusern hindurch, bevor wir wieder den Berg hinauf müssen. An gewaltigen Hängen vorbei marschieren wir mittlerweile zügig entlang. Ein Eichhörnchen beäugt uns neugierig aus seinem Versteck oben in der Baumkrone. Als wir uns nähern, huscht es schnell weg und flitzt von Ast zu Ast. In Serpentinen geht es zurück ins Tal. Wir sehen die ersten Häuser und Kirchtürme, als es leicht anfängt zu donnern. Kaum haben wir Eichstätt erreicht, prasseln die ersten Tropfen auf uns herab. Wir stellen uns kurz unter, damit Papa die Kamera verstauen kann. Dann gehen wir die letzten Meter zum Hotel. Für die letzte Nacht steht uns eine Ferienwohnung im Braugasthof Trompete zur Verfügung. Es ist total urig hier und wir freuen uns über eine Dusche. Das Gepäck steht auch schon bereit. Von drinnen lauschen wir dem Regen und dem Donnergrollen. Besonders stark ist das Gewitter nicht, aber dennoch sind wir froh, ein Dach über dem Kopf zu haben.

Damit wir am kommenden Tag entspannt die Abreise antreten können, läuft Papa vom Hotel aus zum Bahnhof, fährt mit dem Zug zurück nach Treuchtlingen und kommt von da mit dem Auto wieder. Er findet direkt vor dem Gasthof einen Parkplatz, den wir vom Wohn- und Schlafzimmer aus sehen können. In der Zeit hat Barney bereits sein Abendessen verspeist und auch wir erkunden am Abend noch etwas die Studentenstadt. Zum Schloss schaffen wir es leider nicht, aber Altstadt und Campusgelände haben uns schon überzeugt. Eichstätt sieht mich auf jeden Fall wieder.

 

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Eichstätt mit seiner imposanten Burganlage.

 

 

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Der Altmühltal-Panoramaweg hat seinen Namen redlich verdient.

 

 

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Wunderschöne Wege führen direkt unter hochgewachsenen Kastanienbäumen entlang.

 

 

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Etappe 3 – Von Dollnstein nach Eichstätt (Quelle: komoot).

 

 

Mein Fazit zum Wanderurlaub

Zugegeben: Es war bisher mein erster Wanderurlaub und das erste Mal, dass ich 3 Tage lang hintereinander gewandert bin. Ich habe jeden Schritt genossen und wäre am liebsten noch viele weitere Tage gewandert. Beschwerden an den Füßen? Müde Beine? Fehlanzeige! Wobei ich mir tatsächlich einen Pausentag in Eichstätt gegönnt hätte, wenn ich weitergewandert wäre. Einfach zum Sightseeing und entspannen. Zugegeben war ich erst skeptisch, wie sich Barney in den Städten verhält. Die Lage der ausgesuchten Hotels ist immer sehr zentral, damit man fußläufig alles erreichen kann. Für mich bisher das genaue Gegenteil von dem, was ich bisher immer gebucht habe. Da konnte es nicht einsam genug sein. Da uns keine andere Wahl blieb, als uns in den Städten zu bewegen, gewöhnte sich auch Barney sehr schnell daran. Als wir wieder zuhause waren, staunte der Hundepapa nicht schlecht, wie stadttauglich unser ängstliches Schäfchen geworden ist.

Die 3 Etappen des Altmühltal-Panoramawegs waren ein Traum, wobei mich Tag 3 von der Streckenlänge, der Routenführung und den Panoramablicken am meisten beeindruckt hat. Landschaftlich ist die Gegend einzigartig und wenn du siehst, wie mächtige Kalksteinfelsen aus sanften Wiesenhängen emporragen, wird dir bewusst, was für wundervolle Werke die Natur schaffen kann. Wenn du – wie ich – auch zum ersten Mal einen Wanderurlaub planst, kann ich dir Eurohike als Tourenanbieter wirklich ans Herz legen. Besonders wenn du keine Lust hast, dein Gepäck für mehrere Tage mitzuschleppen und trotz Outdoorerlebnissen und anspruchsvollen Touren dennoch ein wenig Komfort haben möchtest, ist ein gut organisierter Wanderurlaub perfekt. Es gab keinerlei Zwischenfälle mit unserem Gepäck und sowohl Kartenmaterial als auch Beschilderung am Weg waren so eindeutig, dass Verlaufen eigentlich unmöglich war (okay, wir haben es trotzdem geschafft, aber das lag wohl eher an meinem Quasseln).

 

Offenlegung: Ich wurde von Eurohike Wanderreisen zu diesem Wanderurlaub eingeladen. Meine Meinung bleibt davon unberührt und ich habe dir gemäß des Blogger-Kodex’ ein ehrliches Bild meiner Eindrücke vermittelt. Zudem stammen fast alle Bilder von meinem Papa (danke, dass du dabei warst).

2 Responses

  1. Alex

    Klasse Bericht – vielen Dank dafür!
    Das erinnert mich an meine Tour im Juli auf dem Altmühltal Panoramaweg. Es ist einfach wundervoll im Altmühltal. 😀

    • dieausdemharz

      Vielen Dank lieber Alex!
      Da gebe ich dir recht – das Altmühltal ist wunderbar. Super, dass du dort auch schon gewandert bist.
      Ich sende dir herzliche Grüße,
      Maddie

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