Sebadenitis beim Hund – die mysteriöse Hautkrankheit

Sebadenitis beim Hund – die mysteriöse Hautkrankheit


“Die Biopsie hat ergeben, dass Barney Sebadenitis hat.” Noch lange hallten die Worte unserer Tierärztin in meinen Ohren nach – auch wenn wir es schon lange geahnt haben. Vermutet und doch geschockt, gleichzeitig aber froh, nach den langen Wochen und Monaten endlich eine handfeste Diagnose zu haben…

Barney leidet nämlich bereits seit September 2019 an Haarausfall. Mal mehr, mal weniger. So richtig aufgefallen und bewusst geworden ist es uns, als wir einen Tag vor dem Untersberg-Dogtrekking bei unseren Freunden im Auto mitgefahren sind und es eine gefühlte Explosion an weißen Haaren gegeben hat. Ständig fragten wir uns, ob dieses Ausmaß noch normal ist – immerhin ging es zu dieser Zeit schnurstracks auf den Herbst zu und wir erlebten in den Bergen bereits den ersten Schnee. Nachdem wir Anfang Oktober wieder zuhause waren, vereinbarte ich direkt einen Termin bei unserer Tierärztin, die Barney schon seit dem Welpenalter betreut. Wir ließen ein großes Blutbild machen und sollten etwas mehr Fett und Öle zufüttern. Als die Ergebnisse aus dem Labor kamen, waren wir tatsächlich etwas ernüchtert. Alle Werte waren fantastisch und es lagen weder Mängel noch Hormonstörungen vor. Auf Parasiten und Würmer wurde ebenfalls getestet, was sich auch als negativ herausstellte. Ein Besuch bei einem anderen Tierarzt brachte dasselbe Ergebnis. Anfang Dezember besuchten wir eine Tierheilpraktikerin und bekamen dort interessante Einblicke in das Thema der Bioresonanz. Wer mich kennt, weiß, dass ich Homöopathie sehr schätze und auch bei mir selber mit naturheilkundlichen Mitteln äußerst positive Erfahrungen gemacht habe. Das Ergebnis bei den knapp drei Stunden Bioresonanz erschien uns absolut logisch. Barney sollte eine Unverträglichkeit gegen jegliches Getreide, sowie eine Umweltvergiftung (durch Abgase etc.) und einen Vitaminmangel haben. Also bestellte ich noch am selben Abend für knapp 300 Euro Nahrungsergänzungsmittel, die wir ihm mindestens sechs Monate geben sollten. Als uns die Tierheilpraktikerin zum Schluss der Behandlung noch Globulis mitgab, auf denen die Schwingungen gespeichert sind, mit denen sie Barney behandelt hatte, kamen bei uns doch leichte starke Zweifel auf. Nichtsdestotrotz gaben wir ihm die Mittel regelmäßig und sahen auch über eine Verschlimmerung hinweg, die jedoch – ungelogen – Wochen andauerte. Ich kaufte für viel Geld hochwertiges Barf und verfiel langsam einem immensen Druck und dieser Hilflosigkeit, die sich breit macht, wenn man einfach gar nicht weiß, was seinem Tier eigentlich fehlt. Das Futter für ihn kostete mich mit den hochwertigsten aller Ölen mittlerweile knapp 300 Euro im Monat.

Im Januar 2020 wurde es dann wirklich schlimm. Natürlich lief meine Suchmaschine auf Hochtouren und ich machte inzwischen nicht nur mich, sondern auch den Hundepapa völlig fertig, was natürlich auch zum ein oder anderen Streit bei uns führte. Unsere Tierärztin baten wir, ein großes Schilddrüsenbild zu machen. Auch bei ihr verhärtete sich der Verdacht auf eine Schilddrüsenunterfunktion, da alle Anzeichen komplett dafür sprachen. Zwei Wochen später kam leider auch da der ernüchternde Anruf, dass alle Werte im mittleren Normbereich sind und dass wohl auch von den noch fehlenden Werten keine Abweichung zu erwarten ist. “Ich würde vorschlagen, wir legen ihn beim nächsten Termin kurz schlafen und entnehmen Hautproben für eine Biopsie, um zu schauen, ob es Sebadenitis ist”, sagte sie uns am Telefon. Sie habe aber noch von keinem Fall gehört oder gelesen, dass ein Weißer Schweizer Schäferhund an Sebadenitis erkrankt ist. Von daher: Wir sollten uns nicht im Vorfeld schon verrückt machen. Das hat bei mir nur mittelmäßig überhaupt nicht geklappt. Für uns Laien war schon von dem Zeitpunkt an klar, dass es Sebadenitis sein musste. Bestätigt wurde dies letztendlich nach der Biopsie Anfang Februar.

Was ist das – diese Sebadenitis?

Diese Sebadenitis ist eine (vermutlich) genetisch bedingte Krankheit, die dazu führt, dass die Talgdrüsen der Haut durch eine Entzündungsreaktion irreversibel zerstört werden. Die Haare fallen zunächst lokal, später dann auch großflächig aus, es bilden sich Verklebungen an den Haarwurzeln (die sogenannten Keratinmanschetten) und der Hund müffelt wie drei Tage lang getragene Socken. Es ist eine chronische unheilbare Krankheit, bei der sich lediglich die Symptome lindern lassen (zum Beispiel durch Baden und Ölen), die aber nie ganz abheilt. Sprich: Barney wird wohl sein Leben lang etwas gerupft und krank aussehen.
Er hat dadurch jedoch keinerlei Einschränkungen – bis auf die Tatsache, dass er fast immer einen Mantel tragen muss, wenn wir rausgehen. Er kann mit dieser Krankheit so alt werden, wie andere Vertreter seiner Rasse und darf alles mitmachen und futtern, was gesunde Hunde auch tun. Phasenweise kann diese noch sehr unerforschte und seltene Krankheit schlimmer werden und auch durch Stress begünstigt werden. Inwieweit wir also noch an Weitwanderungen und Schlammläufen teilnehmen können, ist bislang noch ungewiss. Es wäre gelogen, wenn ich behaupte, dass Barney bei solchen Events keinen Stress verspürt.

Da ich euch nicht nur erklären möchte, warum Barney auf den künftigen Bildern so gerupft und kahl aussieht, sondern auch ein stückweit über diese mysteriöse Krankheit aufklären möchte, werde ich diesen Artikel fortlaufend aktualisieren. Ihr könnt mir gerne eure Fragen als Kommentar oder per Email stellen, die ich dann gerne hier beantworten werde. Ich möchte aber an dieser Stelle betonen, dass ich nur über selbst angelesenes Wissen verfüge und auf keinen Fall den Gang zum Tierarzt oder zum Dermatologen ersetzen kann.

Über Fortschritte und Rückschritte – Unser Tagebuch

Aktuell, am 28. Februar 2020, haben wir einen sehr guten Rhythmus gefunden. Barney wird einmal pro Woche ausgiebig mit Babyöl geölt. Dabei massiere ich das Öl richtig in die Haut ein, sodass er hinterher tatsächlich aussieht, als wäre er in die Fritteuse gefallen. Danach gehen wir entweder (mit Mantel) eine große Runde spazieren oder er muss in der Zeit sein abwaschbares Hundebett hüten. Zwei Stunden später wird er mit einem speziellen Shampoo (momentan nutzen wir DermaSeb S) gewaschen und hinterher mit einem Hundeföhn (einem Blower, der übrigens echt genial ist), getrocknet. Sowohl Shampoo als auch Öl sind rückfettend, sodass Barney auch noch die nächsten Tage etwas fettig in der Gegend umherläuft. Mittlerweile haben wir ihn viermal gewaschen. Außer Lachsöl bekommt er zum Futter keine weiteren Nahrungsergänzungsmittel und vom Barf sind wir momentan wieder etwas weg, da sein Stuhlgang fast nur breiig war (Hundebesitzer dürfen darüber reden). Mittlerweile bekommt er morgens Nassfutter und abends Trockenbarf oder kaltgepresstes Trockenfutter. Ab und zu aber auch mal frisches Fleisch und natürlich Knochen zum Knabbern. Vom Aussehen her ist es momentan noch eine Katastrophe. Die restlichen Haare, die wohl eh nicht mehr so verwurzelt sind, fallen auch aus, aber immerhin hat die Haut so eine Chance zu heilen. Die Keratinmanschetten sind bereits weniger geworden. Wir müssen nun Geduld aufbringen. Mitte April haben wir einen Termin in der Dermatologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Nach dem Waschen am 27. Februar 2020.
Wir sind zuversichtlich, dass sich weitere Erfolge zeigen werden.

Unser Update vom 22. April 2020: In der vergangenen Woche waren wir in Hannover und hatten einen Termin mit Frau Dr. med. vet. Volk aus der Dermatologie der Tierärztlichen Hochschule (TiHo). Wir wollten uns über neue Behandlungsmethoden informieren und hatten uns neue Erkenntnisse über diese Krankheit erhofft. In der Tat war der Termin klasse. Für Untersuchung, Behandlung und Beratung wurde richtig Zeit eingeplant und Frau Dr. Volk ist auf all unsere Fragen konkret eingegangen. Generell machte Barney auf sie einen guten Eindruck, auch wenn er derzeit in den zweiten Schub schlittert und sich seine Haut täglich wieder verschlimmert. Seit unserem letzten Update haben sich extreme Pusteln am ganzen Körper gebildet, woraufhin wir getestet haben, auf was sein Körper reagiert. Letztendlich haben wir das Shampoo gewechselt und sind nun beim Sebolytic von Virbac gelandet, mit dem wir ihn auch künftig einmal die Woche baden sollen. Drei bis vier Tage nach dieser Behandlung soll er nun auch zusätzlich mit dem antiseptischen Shampoo Clorexyderm gewaschen werden, um den Pusteln den Garaus zu machen. Leider hat er dadurch verstärkt Juckreiz und kratzt sich nicht selten selber auf. Um trockene Stellen auch zwischendurch beruhigen zu können, sollen wir ihn ein- bis dreimal täglich mit einem Dermallay-Spray behandeln. Ob wir nochmal mit Ölen anfangen, wissen wir noch nicht. Vielleicht testen wir uns wieder langsam ran, wenn wir sicher sein können, dass er Shampoos und Sprays verträgt. Zudem hatte uns Frau Dr. Volk nahegelegt, es nochmal mit dem Ciclosporin zu versuchen. Dieses Mal direkt nach dem Frühstück. Nun ja, haben wir auch. Das Ergebnis war dann allerdings schleimig-wässriger Durchfall und ein völlig apathischer Hund. Für uns kommt dieses Medikament nach dieser zweiten Chance nicht mehr infrage – auch nicht in anderer Form. Die gute Nachricht ist: Bei Schäferhunden ist Sebadenitis wohl nicht genetisch bedingt und es kann sein, dass in 20-25% der Fälle die Krankheit komplett verschwindet. In sieben Wochen, Mitte Juni, haben wir einen erneuten Termin. Bis dahin steht zweimal wöchentlich baden auf dem Programm. Das ist lustig. Zumindest für den Hundepapa und für mich. Barney steigt aber inzwischen auch schon freiwillig in die Dusche und ergibt sich seinem Schicksal. Wie sieht es ansonsten momentan aus? Das Fell wächst weiter, wobei er durch den aktuellen zweiten Schub am Kopf schon wieder etwas kahler wird. Bislang sind keine neuen Pusteln dazu gekommen, aber die alten müssen erst noch abheilen. Seine Haut ist flächendeckend wieder verklebt und diese fiesen Keratinmanschetten bilden sich erneut. Beim gestrigen Baden ist aber so gut wie kein Fell abgefallen, was wir als positives Zeichen werten. Er bekommt weiterhin Calendula D12 und vor gut zwei Wochen haben wir seine Ernährung komplett auf Frischfleisch, Prey Model Raw, umgestellt. Schon jetzt ist der Output viel geringer, weitaus geruchsneutraler und er hat keine Blähungen mehr. Dadurch, dass wir im Winter aufgrund der Ungewissheit kaum etwas gemacht haben, müssen wir nun dringend Muskeln aufbauen. Dabei hilft uns regelmäßiges Schwimmen bzw. Wasserwaten, gezieltes Muskeltraining und etwas Agility im Garten und natürlich unser geliebter Zughundesport (Dogtrekking und Canicross).

Schon gar nicht so schlecht, nicht wahr?

Positive Wandlung: September 2020

Inzwischen ist ein gutes halbes Jahr vergangen. Nach einem kleineren Rückschlag im Mai sind wir momentan – toi toi toi und dreifach klopfend auf Holz – sehr zufrieden mit Barneys Hautzustand. Aktuell verliert er sogar fast kaum Fell, hat keine geröteten Stellen und müffelt auch nicht mehr. Da mich in der Zwischenzeit sehr viele Mails erreicht haben, möchte ich noch einmal betonen, dass ich unglaublich gerne helfe, aber definitiv keine fundierte Meinung vom Tierarzt ersetzen kann. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund Sebadenitis hat, spich deinen Tierarzt auf eine Biopsie an. Erst dann kannst du dich gerne an meinen Behandlungsmethoden orientieren. Aber auch hier gilt: Jeder Hund reagiert anders. Du wirst nicht drumherum kommen, verschiedene Ansätze zu testen und entsprechend zu bewerten. Führe am besten ein Behandlungstagebuch, welches du auch zu deinem Tierarzt mitbringen kannst.

Dogtrekking in der Oberharzer Wasserwirtschaft am Dammgraben mit Ausblick
Barney ist kaum mehr von seinem Hundekumpel Dragon (links) zu unterscheiden.

Neuer Schub im Februar 2021

Sebadenitis hat unterschiedliche Ursachen und lässt sich leider nicht vorherbestimmen. Genauso wenig können wir Rückschlüsse auf äußerliche Faktoren geben. Fakt ist, dass Barney seit November 2020 wieder Fell verliert und inzwischen leider bereits wieder die Haut überall durchscheint. Es ist jedoch nicht so schlimm wie noch vor einem Jahr, als wir mit der Behandlung begonnen haben. Ich überlege manchmal, ob nicht der jahreszeitliche Fellwechsel ebenfalls eine Rolle spielt. Die Haut sieht dieses Mal relativ gut aus. Er hat zudem kaum gerötete Stellen und aktuell kämpfen wir gegen die letzten Keratinmanschetten an. Das Baden muss er nun wieder jede Woche ertragen, aber er schlägt sich unglaublich tapfer und bekommt nach dem Einsteigen in die Dusche immer eine Handvoll Leckerchen. Ich hoffe inständig auf das Frühjahr, wenn die Temperaturen wieder steigen und wir bei unseren Gassirunden und Wanderungen endlich wieder den Mantel daheim lassen können.

Barney im Mantel bei einer Wanderung durch den verschneiten Harz.
Ein warmer Mantel ist wichtig – besonders bei kurzem Fell.

Unsere Behandlungsmethode in Kürze

Inzwischen waschen und sprayen wir Barney mit den oben genannten Mitteln nur noch nach Bedarf. In guten Zeiten können wir den Rhythmus von zweimal wöchentlich auf unglaubliche ein bis zweimal pro Monat ausweiten. Jeweils morgens und abends bekommt er zehn Globulis Calendula D12 und einen ordentlichen Schuss 3-6-9-Öl. Morgens bekommt er zudem einen Teelöffel MSM untergemischt. Methylsulfonylmethan wirkt entzündungshemmend und soll einen positiven Effekt auf die Hautgesundheit haben. Wir haben mit der Gabe im April 2020 begonnen und seitdem geht es wirklich aufwärts. An der Wirkung könnte also durchaus etwas dran sein. Abends bekommt er einen Teelöffel Bierhefe, den wir inzwischen seit Juni 2020 unters Futter mischen.

Pets Deli – Unser verlässlicher Futterpartner

Zugegeben: Barney macht es uns nicht immer leicht. Typisch für Schäferhunde ist auch er ziemlich mäkelig. Manche Sorten liebt er und einiges verschmäht er völlig. Zwischen Mai 2020 und Mai 2021 haben wir ihn ausschließlich nach dem Prey Model Raw Prinzip ernährt. Anfängliche Erfolge machten uns glücklich, aber zum Winter verschlechterte sich die Fellsituation erneut. Zudem verweigerte er sämtliche Sorten an Fleisch, was entsprechend teuer für uns wurde, fast jede Mahlzeit ungefressen wegzuschmeißen. Wir stellten also wieder auf Nassfutter am Morgen und Trockenfutter am Abend um. Mit Pets Deli haben wir eine Hundefuttermarke gefunden, die zu uns passt und alles abdeckt, was wir brauchen. Sämtliches Futter (Trockenfutter, Nassfutter, B.A.R.F, Snacks und Nahrungsergänzungsmittel) kommt ohne Getreide, Konservierungs- und Farbstoffe, Aromen und Zucker aus. Uns überzeugt der hohe Anteil an Muskelfleisch in Lebensmittelqualität im Zusammenhang mit wertvollem Gemüse, Obst und Kräutern. Pets Deli erklärt das allerdings viel besser als ich. Seit Juli 2021 haben wir das Glück mit Pets Deli einen zuverlässigen Partner an unserer Seite zu haben, der uns nicht nur Barneys Lieblingsfutter direkt nach Hause schickt, sondern auch jederzeit schnell alle Fragen beantwortet. Wenn du deinem Vierbeiner auch mal etwas Gutes tun möchtest, kannst du mit dem Code MADDIE20 ganze 20% auf deinen Einkauf sparen (Mindestbestellwert 40 Euro; einfach unten im Warenkorb eingeben). Pets Deli hat übrigens auch Katzenfutter.

Pets Deli Hundefutter - unser Begleiter zuhause und unterwegs
Pets Deli Hundefutter – unser Begleiter zuhause und unterwegs

Mammaly: Gesunde und praktische Snacks für Zuhause und unterwegs

Leckerchen, die schmecken und auch noch gesund sind – das geht? Ganz klar! Das Team der Leckerli-Manufaktur mammaly hat es sich zum Herzensprojekt gemacht, unwiderstehliche Snacks für den besten Freund des Menschen zu entwickeln, die ihn in jeder Lebenslage unterstützen. Die Snacks wurden in Zusammenarbeit mit Tierärzten entwickelt und sind frei von Getreide, Zuckerzusätzen, künstlichen Farbstoffen, Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen. Hergestellt werden die Leckerlis in einer bayerischen Manufaktur, die fast ausschließlich regionale Produkte verwendet. Generell ist mammaly sehr nachhaltig – was bei der Verpackung anfängt, hört bei der Futterspende für bedürftige Hunde in Rumnänien pro verkaufter Leckerli-Dose auf. Das ist großartig! Wir durften die Snackboxen in den letzten Wochen testen und sind begeistert. Barney liebt die kleinen Leckerchen, die nicht nur unglaublich lecker nach frischen Kräutern duften, sondern auch die perfekte Größe fürs Training haben. Das Beste: Die Snacks sind nicht nur gesund und lecker: Die einzelnen Sorten haben jeweils eine Funktion, die unterstützend für die kleinen Problemchen angewandt werden kann, die alle Hundeeltern kennen. Die Sorte “Fresh Smile” wirkt beispielsweise gegen Mundgeruch und sorgt für eine gesunde Mundflora. Regelmäßig geben wir die Snacks “Shiny Hair”, die mit wertvollem Lachsöl für gesunde Haut und glänzendes Fell sorgen. Zusätzlich gibt es Snacks für eine gute Verdauung, zur Beruhigung, für wählerische Hunde, für einen ausgeglichenen Alltag und für gesunde Gelenke. “Du bist, was du isst” gilt auch für unsere Fellfreunde. Somit kaufen wir wirklich am liebsten ausschließlich hochwertiges Futter und Snacks mit guter Qualität – Barney dankt es uns.

Gesunde Hunde-Leckerlis von Mammaly
Gesunde Hunde-Leckerlis von Mammaly

Sebadenitis und (Zug-)Hundesport

Viele Fragen, die mich erreicht haben, drehten sich um das Thema Sport mit Hund. “Darf ich mit einem Sebadenitis-Hund überhaupt Sport machen?” – UNBEDINGT! Zugegeben: Stress KANN einen neuen Schub auslösen, aber auch hier solltest du dich langsam rantasten, was deinem Hund bekommt und was er gut verträgt. Genau wie bei den leidigen Themen Erziehung, Fütterung und Ausstattung gibt es kein Richtig und kein Falsch. Vermeide nur bitte unseren Anfängerfehler und packe deinen Hund bloß nicht in Watte. Rückblickend kann ich sagen, dass es Barney aufgrund seiner Krankheit zu keiner Zeit schlecht ging. Dadurch, dass wir ihn quasi indirekt bemitleidet und viele Aktivitäten eingestellt haben, fiel er in eines tiefes Loch. Erst während eines Roadtrips durch die Eifel Ende Februar haben wir seine Krankheit und das Aussehen akzeptiert und haben angefangen wieder fleißig Bilder zu teilen und mit ihm durch die Natur zu streifen. Von da an ging es ihm täglich besser. Er blühte wieder auf, wir verbrachten den Sommer mit ausgiebigen Wandertouren und starten nun in die Canicross-Saison.

In der Eifel vor einer Burg
In der Eifel – Februar 2020
August 2020 – Wieder voll in Action

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12 Kommentare

  1. Hallo,
    mein Name ist Melanie Schneider und ich habe eine Hovawart Hündin die seit 8 Jahren Sebadenitis hat.Da Ihr jetziger Schub einfach nicht aufhören will, bin ich wieder mal auf der Suche nach neuen Erkenntnissen.Wir haben exakt den gleichen Weg hinter uns..auch mit den Energieglobulis .
    Seit einer Woche bekommt Alba Retinol.Das wird auch bei starker Akne eingesetzt.Es hat ihr mal vor Jahren bei einem Schub sehr gut geholfen.Ich hoffe es wird bald besser.Ich freue mich Ihre Seite entdeckt zu haben.Alles gute für sie und Barkley!!!
    Liebe Grüße von einer Leidensgenossin

    • Hallo Melanie,
      vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen.
      Ich drücke euch die Daumen, dass ihr auch diesen Schub gut übersteht – danke auch für den Medikamenten-Tipp. Sebadenitis ist und bleibt eine pflegeintensive Sache.
      Ich wünsche euch auch alles Gute und sende herzliche Grüße,
      Maddie

  2. Hi, hier meldet sich auch direkt eine zweite Mélanie. 🙂
    Meine Mutter hat eine Akitahündin, die auch erst kürzlich die definitive Diagnose von SA erhalten hat.
    Vor zwei Jahren hiess es, es wäre eine Rindfleischallergie -> ergo, ich habe den ganzen Futterplan umstellen lassen von der Züchterin meines Akitas.
    Schliesslich schien alles in Ordnung, ihr Fell war der Hammer und nun zwei Jahre später verlor sie auf einmal wieder alles. Nun sieht sie noch aus wie ein Rättchen, aber sie erholt sich gut. Wird mit Mandelöl eingeölt, mit Sebocalm geduscht. Sie erhält nebst den im BARF verwendeten Ölen zusätzlich Biotintabletten und Derma-Phyt.
    Habe letztens auch daran gedacht, ob ich mit MSM eventuell anfangen soll bei ihr. Mein Hund kriegt es aufgrund der Gelenke.

    • Hallo liebe Mélanie,
      hab ganz herzlichen Dank für deine Offenheit.
      Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass ihr diesen Schub nun auch gut überstehen werdet.
      Barney ist momentan auch wieder “in der Mauser” und verliert sehr viel Fell. Immerhin weiß man mittlerweile, was zu tun ist und dass es auch besser werden kann.
      Fühlt euch gedrückt!
      Liebe Grüße,
      Maddie

  3. Hallo melanie,
    wir haben einen Schäferhund-akita mix. Er hat im Sommer etwas schuppige Vorderpfoten bekommen. Erst im Herbst mit dem Fell Wechsel kam der große Gau. Wie bei euch waren Kissen und Umfeld komplett mit Schuppen und fellbüscheln belegt. Natürlich bin ich in Panik verfallen. Nach ein paar Arztbesuchen und keine Hilfe in Aussicht, ist meine Tochter auf deinen Beitrag gestoßen. Der hat mich physisch wieder aufgebaut. Inzwischen ist er stabil. Es ist noch Fell dran und eure Tipps helfen enorm. Vielen Dank.

    • Liebe Ulrike,
      das freut mich riesig zu lesen. 🙂 Ich wünsche euch alles Gute – mit der “Krankheit” kommt man super klar und für die Menschen ist das eigentlich deutlich schlimmer als für die Hunde.
      Toi toi toi, ihr seid auf dem richtigen Weg!
      Liebe Grüße,
      Maddie

  4. Hallo Maddie!
    Ich bin auf deiner Seite gelandet weil ich auf der Suche nach Hilfe bin. Meine Hündin hat seit drei Jahren Sebadenitis. Zum Glück nur eine leichte Form. Bei ihr sind hauptsächlich Kopf, Ohren und die Rute betroffen. An ihren Ohrspitzen bilden sich immer dicke Knubbel.
    Als ich auf deine Seite stieß dachte ich doch das mir das Mensch-Hund-Team bekannt vorkommt. Und ja… wir sind beide in der FB-Gruppe „Wandern und Outdoor im schönen Niedersachsen“.

    Genau wie du gehe ich mit Tiana auf Wanderschaft. Sie ist immer an meiner Seite.

    Liebe Grüße Susanne und Tiana Tüpfelwolf ☺️

    • Liebe Susanne und liebe Tiana,

      ach, das ist ja ein schöner Zufall! Ich freue mich über deinen Kommentar. 🙂
      Das tut mir leid, dass ihr auch mit Sebadenitis zu kämpfen habt, aber zum Glück lässt es sich mit der Krankheit gut leben und wandern geht bekanntlich doch immer. Eine leichte Form ist doch gut – Barney hat es da schon etwas heftiger getroffen. Ich muss den Beitrag dringend aktualisieren.
      Ich wünsche euch alles Liebe und Gute und wir sehen uns auf Facebook!

      Liebe Grüße.
      Maddie und Barney

  5. Hallo bin gerade auf diese Seie gestossen,mein Name ist Iris und wir haben einen 3jährigen Akita Namens Hachiko.Leider hat er eine unheilbare Autoimunerkrankung die er im Welpen alter mit 6Monaten bekam.Es fing mit den Augen an die Popillen waren auf einmal nicht mehr braun sondern leicht milchig vorauf ich sofort mit ihm zum TA ging.Ich musste zu einer Tierärztin die auf Augenheilkunde spezialisiert ist.Und ich früh genug hin er hat grauen star aber haben dies jetzt mit Medis gut im griff.Seid ein paar Wochen merkte ich dann plötzlich das er Büschelweise Fell verliert und wenn ich ihn bürstete kam immer so ein knaschiges Gräuch.Jetz stellte sich heraus das er auch noch Sebatenitis hat. Jetzt meine frage die kahlenstellen sehen nicht rosefarbend aus sonden eher dunkelbraun bei Barney sah die Haut rosa aus.Jetzt machen ich mir wieder Sorgen.Bin über jede Hilfe von euch Danbar.

    • Hallo Iris,
      das tut mir sehr leid, dass ihr diese Erfahrungen machen müsst.
      Mach dir keine Sorgen – bei Barney sind die Stellen je nach Schub auch mal dunkelbraun, klebrig und müffelnd… Das ist für die Krankheit “leider” normal…
      Man kommt sehr gut zurecht. Das Wichtigste ist immer die regelmäßige Routine beizubehalten und selber stark zu sein.
      Alles Gute für Hachiko!
      Liebe Grüße,
      Maddie

  6. Liebe Maddie!
    Unser weißer Schweizer Schäferhund Malou, schon 12,5 Jahre alt, hat wieder Fellausfall (massiv) wie du es beschreibst. Wir dachten das erste Malan Allergien (sowie die Spezialisten, die wir bis jetzt aufgesucht haben) und er hat sich tatsächlich nach eine Ernährungsumstellung erholt. Jetzt hat er aber wieder extreme Ausfall vom ganzen Fellbuschen mit schuppigen, hell braunen Verklebungen an den Haarwurzeln, nackte Hautstellen, die auch schwarz sind… Vielleicht auch Sebadenitis? Am Rücken, Hals und Hinterpfote ist er fast nackt! Auf jeden Fall braucht er so einen tollen Mantel, wie dein Barney trägt! Kannst du mir verraten, wo du den besorgt hast? Malou wiegt nun 38 kg (hat auch 2 kg abgenommen) und läuft altersbedingt wenig, liegt (schläft 🙂 )aber gerne im Garten. Dankeschön für deinen Rat!

    • Hallo liebe Lisa,
      ach herrje, das tut mir unglaublich leid! Das könnte durchaus Sebadenitis sein – auch wenn wohl nur eine Biopsie Aufschluss geben könnte, aber ich wüsste nicht, ob ich das bei einem Herrn in diesem stolzen Alter noch machen würde (ist nur eine Kurznarkose, aber Risiken bleiben natürlich trotzdem bestehen).
      Als Mantel kann ich euch auf jeden Fall die von Hurrta empfehlen. Wir haben diesen hier: https://amzn.to/3k7IwSs und als Regenmantel einen von Ruffwear, aber der ist komplett ungefüttert: https://amzn.to/3EmnIiz.
      Ich wünsche euch von Herzen alles Gute und hoffe, dass unser Erfahrungsbericht euch ein wenig hilft.
      Sei ganz lieb gegrüßt,
      Maddie

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Selfie

Maddie ist neben ihrem Job als Marketingmitarbeiterin, Fotografin und Bloggerin sehr gerne in der Natur unterwegs. Seit dem Sommer 2016 begleitet sie dabei ihr treuer vierbeiniger Weggefährte Barney und manchmal auch der Hundepapa. Nach ausgiebigen Touren bloggt sie darüber.

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